Archiv der Kategorie: Anträge zur MV

Antrag #10 JHV 2013

Bevor ihr diesen Antrag verurteilt,
denkt bitte darüber nach, was wir damit erreichen wollen

Antrag zur Jahreshauptversammlung 2013

zur Änderung der Vereinssatzung des FC Gelsenkirchen-Schalke04 e.V.

in § 2 – Zweck und Aufgabe des Vereins

Zitat: „Der Verein gibt sich durch Beschluss der Mitgliederversammlung ein Leitbild.“

Dieser Satzungsänderung bzw. –Ergänzung war die Idee vorausgegangen, dass der FC
Gelsenkirchen-Schalke 04 e.V. eine Idee von sich selbst aufzeichnet, eine Urphilosophie, für
die sich alle begeistern können und für die dieser Verein unverwechselbar steht. Es sollte ein
Selbstverständnis entwickelt und festgelegt werden, das zum Verein und seiner Tradition als
Kumpel- und Malocherclub aus dem Ruhrrevier passt.

Zu diesem Zweck wurde eigens eine Leitbildkommission gebildet, bestehend aus zwei
Aufsichtsratmitgliedern, einem Vorstandsmitglied, drei  weiteren Mitarbeitern  des FC
Gelsenkirchen-Schalke 04 e.V., vier  Vertretern aus den großen  Fanorganisationen und drei
Vertretern aus der nicht organisierten Fanszene.

Am 03.06.2012 wurde anlässlich der Jahreshauptversammlung das Leitbild in seiner
aktuellen Fassung von den Vereinsmitgliedern mit überwältigender Mehrheit genehmigt bzw.
beschlossen. Jedes Vereinsmitglied, das dafür stimmte, glaubte, damit sei die Einzigartigkeit
unseres Vereins gleichermaßen gesichert wie dessen Unverwechselbarkeit.

Die Realität sieht völlig anders aus, wie man unschwer nach nunmehr einem Jahr der
„Gültigkeit“ des Leitbildes erkennen kann.

Zur Begründung zitiere ich hier nochmals den Eingangssatz des § 2 der aktuellen Vereinssatzung:

Zitat: „Der Verein gibt sich durch Beschluss der Mitgliederversammlung ein Leitbild.“

Anstatt das Leitbild in seinem kompletten Wortlaut in die Satzung zu implementieren und
damit verbindlich für alle Vereinsmitglieder sowie Vereinsfunktionäre zu gestalten, ist dort
lediglich die Rede von „einem“ Leitbild, auf das noch nicht einmal zeitlich oder inhaltlich ein
Bezug genommen wird. Dem hätte man entgegenwirken können durch die Formulierung
„Für alle Vereinsmitglieder und Vereinsfunktionäre ist das Leitbild verbindlich, das am
03.06.2012 von der Mitgliederversammlung beschlossen wurde.“

So entsteht der Eindruck, dass das Leitbild seinerseits zwar medienwirksam ins Leben
gerufen wurde und den Vereinsmitgliedern das Gefühl geben sollte, dass die traditionellen
Werte als höchstes Gut unseres Vereins auch seitens Vorstand und Aufsichtsrat geachtet
werden.

Die vergangenen Monate haben jedoch gezeigt, dass die Orientierung am Leitbild lediglich
durch die Vereinsmitglieder erfolgt. Wir Fans lieben und leben unseren Verein, weil er so ist,
wie er ist. Schalke in seiner Vielfalt und Facettenhaftigkeit war immer einmalig und
unterschied sich darin von allen anderen Bundesligavereinen.

Vorstand und Aufsichtsrat wirken seit Monaten dagegen und wollen unseren geliebten
Verein ausschließlich zu einer Marke vermarkten, ohne auf die traditionellen Werte zu achten
und die Seele des Vereins als Kumpel- und Malocherclub zu wahren.

Punkt 4 des Leitbildes

(Der FC Schalke 04 ist als Kumpel- und Malocher-Club entstanden. Daher ermöglicht unser
Verein im Rahmen seiner wirtschaftlichen Verhältnisse seinen Anhängern aus allen
gesellschaftlichen Schichten die Teilnahme am Vereinsleben und den Besuch der Spiele.
Aus unserer Tradition als Bergarbeiterverein heraus bekennen wir uns zu unserer sozialen
Verantwortung. Der Arbeit im Ehrenamt messen wir dabei besondere Bedeutung zu.)

wird missachtet – sowohl durch ständig steigende Kartenpreise wie auch insbesondere
durch den vom Verein angestrebten „Deal“  mit viagogo, einem Unternehmen, das von
zahlreichen anderen Vereinen wegen seiner  „Abzocke“ abgelehnt wird und gegen das
zahlreiche Verfahren anhängig sind.

Weiterhin bedient sich der Verein am Bild des Kumpel- und Malocherclubs, um damit
überteuerte Shopartikel anzubieten, die sich ein wirklicher Kumpel oder Malocher ohnehin
nicht mehr leisten kann. Für die Vereinsmitglieder gilt auch vereinsübergreifend die Aussage
„love the game, hate the business“.

Nein, wir Schalker sind nicht so dumm zu glauben, dass wir uns auf Dauer einer
Kommerzialisierung unseres Vereins verwehren können, jedoch sollte dies immer unter
Achtung unserer wahren Werte geschehen und nicht via Ausverkauf der Schalker Seele.
Auch die Sponsoren wollen Schalke in seiner Unverwechselbarkeit  haben, wenn sie die
„Marke Schalke“ buchen! Unser Ansinnen ist also nicht konträr zu einer wirtschaftlichen
Weiterentwicklung des Clubs.

Punkt 5 des Leitbildes

(Wir begegnen uns in der Schalker Vereinsfamilie mit ihren vielfältigen Strukturen respektvoll
und auf Augenhöhe. Auch bei kritischen Themen sind wir tolerant gegenüber anderen
Meinungen und nehmen Rücksicht auf die Belange der Anderen. Der Dialog zwischen
Vereinsorganen,  Mitgliedern und der vielschichtigen Fan-Szene ist offen und vertrauensvoll.
Die Entscheidungshoheit bleibt bei den dafür in der Satzung genannten Verantwortlichen.)

wird seitens Vorstand und Aufsichtsrat sowie anderer Vereinsfunktionäre ebenfalls ständig
außer Acht gelassen.

Die Begegnung auf Augenhöhe findet seit langer Zeit nicht mehr statt – Anfragen an den
Verein und besonders auch offene Briefe an den Vorstand finden keinerlei Beachtung und
auf Antworten warten wir vergebens. Gegenseitiger Respekt sieht anders aus, ebenso der
Dialog zwischen Vereinsorganen und Vereinsmitgliedern. Toleranz auch oder besonders bei
kritischen Themen wird innerhalb der Fanszene gelebt, nicht aber im Verhältnis
Vereinsfunktionäre zu Mitgliedern des Vereins. Auch hier ist der von den Fans als verwerflich
und extrem nachteilig angesehene „viagogo-deal“ das beste Beispiel, denn die Kritik der
Fans wird weder angehört noch entsteht ein diesbezüglicher Dialog. Im Gegenteil: die Fans,
die ihre Meinung dazu äußern und auch andere Vereinsmitglieder darüber informieren
möchten, werden des Stadions und des Vereinsgeländes verwiesen.

Ohne jetzt auf alle elf Punkte des Leitbild-Pamphlets einzugehen, kann rückblickend
festgestellt werden, dass das Projekt „Leitbild“, das unsere Werte bewahren und gleichzeitig
den Verein auf die Erfordernisse der Zukunft ausrichten sollte, gescheitert ist.

Solange die Inhalte des Leitbildes ausschließlich von den Vereinsmitgliedern wirklich gelebt
werden und als Maxime angesehen werden, nicht aber von den Vereinsfunktionären, ist die
Erwähnung des Leitbildes in unserer Satzung eine leere Hülle und damit überflüssig.

Ein letztes Mal zitiere ich hier den Eingangssatz des § 2 der aktuellen Vereinssatzung:

Zitat: „Der Verein gibt sich durch Beschluss der Mitgliederversammlung ein Leitbild.“

Vielleicht erklärt sich durch die obigen Ausführungen, warum die Inhalte eben dieses
Leitbildes keinen konkreten Eingang in die Satzung gefunden haben.

Aus den vorgenannten Gründen beantrage ich, den ersten Satz des § 2 unserer Satzung zu
streichen.

Bisheriger Wortlaut

§ 2 Zweck und Aufgabe des Vereins

Der Verein gibt sich durch Beschluss der Mitgliederversammlung ein Leitbild. Der Verein
verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der §§ 51-68 der
Abgabenordnung. Er erstrebt die körperliche, geistige und charakterliche Bildung seiner
Mitglieder – vornehmlich der Jugend – durch planmäßige Pflege der Leibesübungen. Er
macht sich zur Aufgabe, Fußball, Basketball, Handball, Leichtathletik und Tischtennis unter
diesem Gesichtspunkt zu fördern, wobei die Belange des Fußballs grundsätzlich vorrangig
sind. Politische und weltanschauliche Zwecke dürfen nicht verfolgt werden. Die
soziale Integration ausländischer Mitbürger soll gefördert werden. […]

Künftiger Wortlaut

§ 2 Zweck und Aufgabe des Vereins

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der §§
51-68 der Abgabenordnung. Er erstrebt die körperliche, geistige und charakterliche Bildung
seiner Mitglieder – vornehmlich der Jugend – durch planmäßige Pflege der Leibesübungen.
Er macht sich zur Aufgabe, Fußball, Basketball, Handball, Leichtathletik und Tischtennis
unter diesem Gesichtspunkt zu fördern, wobei die Belange des Fußballs grundsätzlich
vorrangig sind. Politische und weltanschauliche Zwecke dürfen nicht verfolgt werden. Die
soziale Integration ausländischer Mitbürger soll gefördert werden. […]

Michael Eckl aus Regensburg

im Namen der kleinen Gruppe 2.0

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Antrag #8 JHV 2013

Sehr geehrte Herren,
ich bitte fristgerecht gemäß § 6.1 unserer Vereinssatzung darum, folgenden Antrag als Tagesordnungspunkt für die Jahreshauptversammlung am 29.06.2013 zur Abstimmung aufzunehmen:

Hiermit wird beantragt,
dass der vereinsführende Vorstand Sorge dafür trägt, dass die Dauerkartenvergabe ab Saison 2014/2015 nur noch an Vereinsmitglieder des FC Gelsenkirchen-Schalke 04 e.V. erfolgt.

Desweiteren wird beantragt, dass die Mitgliederkarten-Vergabe dorthin geändert wird, dass Dauerkarteninhaber, die Mitglied im Verein sind, bei der Vergabe der Mitgliedertickets ab Saisonbeginn 2013/2014, spätestens jedoch zu Saisonbeginn 2014/2015, nicht wie bisher vier zusätzliche Karten erwerben können, sondern stattdessen nur noch eine zusätzliche Karte erwerben dürfen.

Begründung:

Der FC Gelsenkirchen-Schalke 04 e.V. hat sich durch Beschluss der Mitgliederversammlung im Jahre 2012 ein Leitbild gegeben.
In dem Leitbild des FC Schalke 04 heißt es wortwörtlich:
„Der FC Schalke 04 ist als Kumpel- und Malocher-Club entstanden. Daher ermöglicht unser Verein im Rahmen seiner wirtschaftlichen Verhältnisse seinen Anhängern die Teilnahme am Vereinsleben und den Besuch der Spiele“.

Der FC Gelsenkirchen-Schalke 04 e.V. wirbt auf seiner Homepage mit dem Argument, dass eine Mitgliedschaft einen Ticketkaufvorteil ermöglicht. Bei 120.000 Mitgliedern und stetig wachsender Mitgliederzahl sehe ich diesen Vorteil bei einem so geringen Kartenkontingent mit der momentanen Kartenvergabepolitik nicht mehr gegeben.

Bei einer geschätzten Dauerkartenzahl (Zahlen konnten wegen fehlender Angaben auf der HP nicht exakt ermittelt werden) von ca. 44.000, die wiederum von geschätzten 17.000 Inhabern gehalten werden, wovon ca. 13.000 Mitglieder mit mehr als einer Dauerkarte sein dürften, widerspricht es dem Leitbild und dem Zweck eines Vereins, allen Mitgliedern die Möglichkeit zum Besuch der Spiele, also zur Teilnahme am Vereinsleben zu geben. Es ist unter diesen Voraussetzungen schlichtweg nicht möglich.

Als Zahlenbeispiel: (beruht wie erwähnt auf geschätzten Zahlen, da eine Prüfung NICHT möglich war/ist)

Wenn 13.000 Mitglieder je zwei Dauerkarten halten und jeder davon vier zusätzliche Einzeltickets pro Saison erhält, werden pro Saison ca.104.000 Karten an Dauerkarteninhaber doppelt verteilt. Desweiteren ist es eine naheliegende Vermutung, dass viele Schwarzmarkt-Tickets aus diesem Kontingent kommen dürften.
Mit der aktuellen Handhabung wird so vielen Mitgliedern die Chance auf eine Eintrittskarte von vornherein genommen.

Der Inhaber einer Dauerkarte, der auch Vereinsmitglied ist, der daher sowieso die Möglichkeit hat, jedes Spiel zu besuchen, bedarf keiner weiteren vier Karten, dies kann aufgrund der stetig wachsenden Mitgliederzahl und der geringen Restkartenmenge nicht funktionieren. Somit sehe ich Handlungsbedarf für den Verein, die aktuelle Situation zu überdenken und neu zu gestalten.

Da es sehr viele Dauerkarteninhaber gibt, nimmt sich der Verein die Möglichkeit, eine Mitgliedschaft für Neubeitritte attraktiv zu machen, da man selbst als Mitglied durch die große Nachfrage kaum die Möglichkeit hat, einem Spiel beiwohnen zu können.

Der Verein handelt damit in drei Punkten vereinswirtschaftlich bedenklich, wenn nicht sogar finanziell schädlich.

1. Viele Dauerkarteninhaber sind keine Mitglieder im Verein, dadurch gehen dem Verein Mitgliedsbeiträge verloren.

2. Neubeitritte werden unattraktiv, da Kartenkontingente leichtfertig vergeben werden.

3. Der Verein bietet den Dauerkarteninhabern, die Möglichkeit, ab 01.07.2013 auf der Internetplattform Viagogo diese 4 Tickets mit evtl. Gewinn zu veräußern, was wiederum den Geschäftsbedingungen von Tickets auf Schalke / FC Schalke Arena Management, die als 100%ige Tochtergesellschaft dem FC Gelsenkirchen-Schalke 04 e.V., Ernst-Kuzorra-Weg 1, 45891 Gelsenkirchen, angehört, widerspricht!

Mir als Vereinsmitglied und vielen anderen Mitgliedern des FC Gelsenkirchen-Schalke 04 e.V. wird durch diese Art der Kartenweitergabe die Teilnahme am Vereinsleben durch Besuch der Spiele in der Arena verweigert oder nur überteuert angeboten. Hier sehe ich einen deutlichen Verstoß gegen das mehrheitlich beschlossene Leitbild, außerdem einen Verstoß gegen Geschäftsbedingungen, wie in Punkt 3 benannt.

Aus den obigen Gründen beantrage ich die Neuregelung der Dauerkartenvergabe und der Mitgliederkartenvergabe an Dauerkarteninhaber, die Vereinsmitglied sind.

Glückauf,

Heike Häberlein aus Kamen

Antrag #7 JHV 2013

Antrag zur turnusmäßigen Jahreshauptversammlung 2013

Sehr geehrte Herren Heldt, Peters und Jobst,

ich bitte fristgerecht gemäß § 6.1 unserer Vereinssatzung darum, folgenden Antrag als Tagesordnungspunkt für die Jahreshauptversammlung am 29.06.2013 zur Abstimmung aufzunehmen:

Es wird beantragt, den Kooperationsvertrag mit der Onlineticketbörse Viagogo GmbH, Sitz: 4-6 Avenue industrielle, CH-1227 Carouge (Geneva), der zum 01.07.2013 beginnt, am 30.06.2016 auslaufen zu lassen und somit nicht zu verlängern.

Der Antrag begründet sich in der Tatsache, dass nun mehrmals durch Reportagen diverser europäischer Fernsehsender, die zum Teil zwielichtigen Machenschaften o.g. Firma, bekannt geworden sind. So genannte „Profi-Seller“ kaufen alles an Tickets auf um diese über Viagogo zu verkaufen. Es wird der Verdacht genannt, dass diese Leute im Auftrag von Viagogo handeln und dabei mit teilweise sehr rabiaten Mitteln vorgehen. Beispielsweise sollen o.g. „Profi-Seller“ beim Ticketvorverkauf der Borussia Dortmund GmbH & Co KGaA, anlässig des diesjährigen Champions League Halbfinale gegen Real Madrid am 16.04.2013, immer wieder verantwortlich für Streit und kleinere Auseinandersetzungen gesorgt haben. Siehe dazu die Pressemeldung der örtlichen Polizeipressestelle: Dortmund (ots) – Lfd. Nr.: 0471

Weitere Vorgehensweisen viagogos sind im Internet abrufbar.

Hieraus entsteht der Verdacht, dass die Firma Viagogo AG mindestens Zwielichtig handelt. Ob der Verein weitere Geschäft bzw. weitere Verträge, mit all seinen Konsequenzen für Verein und Mitglieder, abschließt, darüber ist bei der Mitgliederversammlung abzustimmen.

Hochachtungsvoll,

K.G.

Dieser Antrag wird für diese Mitgliederversammlung (sollte er zugelassen werden), falls möglich im Vorfeld ansonsten auf der Mitgliederversammlung zurückgezogen.

Antrag #6 JHV 2013

Antrag zur turnusmäßigen Jahreshauptversammlung 2013

Sehr geehrte Herren Heldt, Peters und Jobst,

ich bitte fristgerecht gemäß § 6.1 unserer Vereinssatzung darum, folgenden Antrag als Tagesordnungspunkt für die Jahreshauptversammlung am 29.06.2013 zur Abstimmung aufzunehmen:

Es wird beantragt, einen Kartenpreisbegrenzung der einzelnen Kategorien von 15,- € (Kat. 5) bis

55,- € (Kat. 1) für alle Pflichtspiele des FC Gelsenkirchen-Schalke 04 e.V. einzuführen, bei dem die Preisgestaltung dem Verein unterliegt, von der bei s.g. „Topspielen“ ein Zuschlag von 5% erlaubt ist. Der Begriff „Topspiel“ ist genau zu definieren auf die Pflichtspiele gegen den amtierenden deutschen Meister sowie dem amtierenden Pokalsieger und bei internationalen Spielen der Meister, der jeweiligen Landesvertretungen, sowie Halbfinale und Finale eines internationalen Wettbewerbs. Über die Höhe dieser „Kartenpreisgrenze“ ist bei jeder turnusmäßigen Jahreshauptverhandlung neu abzustimmen. Die durch die Mitgliederversammlung festgelegte „Kartenpreisgrenze“ ist bis zur nächsten Mitgliederversammlung verbindlich.

Der Antrag begründet sich in der Tatsache, dass der Satzung unseres Vereins, im Leitbild, folgendes zu entnehmen ist: „Der FC Schalke 04 ist als Kumpel- und Malocher-Club entstanden. Daher ermöglicht unser Verein im Rahmen seiner wirtschaftlichen Verhältnisse seinen Anhängern aus allen gesellschaftlichen Schichten die Teilnahme am Vereinsleben und den Besuch der Spiele. Aus unserer Tradition als Bergarbeiterverein heraus bekennen wir uns zu unserer sozialen Verantwortung.“

Da sich das Einkommen der Schalker Vereinsmitglieder, egal welcher Gehaltsklasse, weder am Erfolg des Vereins, noch an der Notwendigkeit internationaler Spitzenspieler orientiert, ist eine „Kartenpreisgrenze“ zwingend notwendig. Um den Verein das Wirtschaften nicht zu erschweren, kann diese „Kartenpreisgrenze“ jedes Jahr durch die Mitgliederversammlung neu bestimmt werden.

Ferner bietet o.g. Einführung bessere Möglichkeit dem so genannten „Zweitmarkt“ Einhalt zu gebieten oder ihn wenigstens zu begrenzen.

Hochachtungsvoll,

K.G.

Antrag #5 JHV 2013

Antrag zur Satzungsänderung

§6 Mitgliederversammlung

(6.1) Ordentliche Mitgliederversammlung  (letzter Satz)

Aktuell: „Über die Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu führen.“

Neu: Über die Mitgliederversammlung ist ein Verlaufsprotokoll zu führen, welches den Mitgliedern innerhalb von zwei Monaten nach der Mitgliederversammlung zur Verfügung zu stellen ist.

Aus folgenden Gründen beantrage ich diese Satzungsänderung:

Ein Verlaufsprotokoll fasst den Verlauf und die Beschlüsse der Mitgliederversammlung zusammen. Somit werden auch die Mitglieder informiert, die an der Mitgliederversammlung nicht teilnehmen konnten. Vor allem bei mehrstündigen Versammlungen ist ein Protokoll auch für die anwesenden Mitglieder hilfreich, um im Nachhinein die Mitgliederversammlung aufarbeiten zu können. Des Weiteren schafft ein Protokoll, welches allen Mitgliedern zugänglich ist, eine höhere Transparenz, was im Interesse der gesamten Mitgliederversammlung liegen sollte. Der Zeitraum von zwei Monaten sollte ausreichen, um das Protokoll mit der ersten Mitgliederausgabe des Schalker Kreisels der Folgesaison zu verschicken.

Tobias Kiefer/SC

Antrag #4 JHV 2013

Antrag auf Satzungsänderung auf der JHV am 29.06.2013

Sehr geehrte Damen und Herren,

aufgrund der Vorfälle in diesem Jahr beantrage ich eine Satzungsänderung von § 6.2 der Satzung.

Dieser soll geändert werden und nach erfolgreicher Beschlussfassung der Mitgliederversammlung wie folgt lauten:

(6.2) Außerordentliche Mitgliederversammlung
Eine außerordentliche Mitgliederversammlung kann jederzeit vom Aufsichtsrat einberufen werden.

Eine außerordentliche Mitgliederversammlung muss vom Vorstand unverzüglich einberufen werden, wenn mindestens zehn Prozent der stimmberechtigten Mitglieder des Vereins dies schriftlich mit Angabe des Grundes in ein und derselben Sache beantragen. Unterschriften für die Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung dürfen gemäß § 4.2 der Satzung jederzeit auf dem Vereinsgelände gesammelt werden. Angelegenheiten, die in der ordentlichen Mitgliederversammlung behandelt und durch Beschlüsse verabschiedet worden sind, können nicht Anlass zur Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung sein. Die Einladung der Mitglieder zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung erfolgt mit einer Frist von drei Wochen. Für die Einladungsformalien gilt dieselbe Regelung wie für die ordentliche Mitgliederversammlung, jedoch mit der Maßgabe, dass Tagesordnungspunkte einer außerordentlichen Mitgliederversammlung nur solche sein können, die zu ihrer Einberufung geführt haben. Sofern auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung Wahlen anstehen, beträgt die Vorschlagsfrist zwei Wochen. Anträge müssen spätestens eine Woche vor der Versammlung auf der Geschäftsstelle eingegangen sein.

Markus Klapp aus Ahnatal

Antrag #3 JHV 2013

Antrag zur Jahreshauptversammlung 2013

zur Änderung der Vereinssatzung des FC Gelsenkirchen-Schalke04 e.V.

in § 6.2 – Außerordentliche Mitgliederversammlung

Das im Vereinsrecht fest verankerte höchste Gremium des Verein ist die Mitgliederversammlung. Diese wird gemäß § 6.1 unserer Satzung einmal jährlich als ordentliche Mitgliederversammlung einberufen.

Die Schnelllebigkeit und die rasante Entwicklung unseres Vereins können jedoch auch außerordentliche Mitgliederversammlungen notwendig machen, wenn das Interesse des Vereins dies erfordert. Gemäß § 6.2 unserer Satzung sind zur Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung mindestens zehn Prozent der stimmberechtigten Mitglieder des Vereins erforderlich, die schriftlich mit Angabe des Grundes in ein und derselben Sache diese beantragen.

Die Festlegung auf das zehnprozentige Minimum resultiert aus einer Zeit, in der unser Verein deutlich weniger stimmberechtigte Mitglieder zählte. Berücksichtigt man zudem, dass selbst zur ordentlichen Jahreshauptversammlung, die u.a. der Beschlussfassung dient und der ebenfalls die weiteren Punkte laut § 6.1 obliegen, regelmäßig nur ca. 3.500 Mitglieder anwesend sind, ist eine Senkung der zur Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung notwendigen Stimmen auf fünf Prozent realistisch.

Ich beantrage deshalb, unsere Vereinssatzung wie folgt zu ändern:

Bisheriger Wortlaut:

(6.2) Außerordentliche Mitgliederversammlung

Eine außerordentliche Mitgliederversammlung kann jederzeit vom Aufsichtsrat einberufen werden.

Eine außerordentliche Mitgliederversammlung muss vom Vorstand unverzüglich einberufen werden, wenn mindestens zehn Prozent der stimmberechtigten Mitglieder des Vereins dies schriftlich mit Angabe des Grundes in ein und derselben Sache beantragen. Angelegenheiten, die in der ordentlichen Mitgliederversammlung behandelt und durch Beschlüsse verabschiedet worden sind, können nicht Anlass zur Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung sein.

Die Einladung der Mitglieder zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung erfolgt mit einer Frist von drei Wochen. Für die Einladungsformalien gilt dieselbe Regelung wie für die ordentliche Mitgliederversammlung, jedoch mit der Maßgabe, dass Tagesordnungspunkte einer außerordentlichen Mitgliederversammlung nur solche sein können, die zu ihrer Einberufung geführt haben. Sofern auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung Wahlen anstehen, beträgt die Vorschlagsfrist zwei Wochen. Anträge müssen spätestens eine Woche vor der Versammlung auf der Geschäftsstelle eingegangen sein.

Mein Vorschlag zur Änderung:

(6.2) Außerordentliche Mitgliederversammlung

Eine außerordentliche Mitgliederversammlung kann jederzeit vom Aufsichtsrat einberufen werden.

Eine außerordentliche Mitgliederversammlung muss vom Vorstand unverzüglich einberufen werden, wenn mindestens fünf Prozent der stimmberechtigten Mitglieder des Vereins dies schriftlich mit Angabe des Grundes in ein und derselben Sache beantragen. Angelegenheiten, die in der ordentlichen Mitgliederversammlung behandelt und durch Beschlüsse verabschiedet worden sind, können nicht Anlass zur Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung sein.

Die Einladung der Mitglieder zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung erfolgt mit einer Frist von drei Wochen. Für die Einladungsformalien gilt dieselbe Regelung wie für die ordentliche Mitgliederversammlung, jedoch mit der Maßgabe, dass Tagesordnungspunkte einer außerordentlichen Mitgliederversammlung nur solche sein können, die zu ihrer Einberufung geführt haben. Sofern auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung Wahlen anstehen, beträgt die Vorschlagsfrist zwei Wochen. Anträge müssen spätestens eine Woche vor der Versammlung auf der Geschäftsstelle eingegangen sein.

Stefan Schorlemmer aus Münster im Namen der kleinen Gruppe 2.0