Schalker Fangruppe viaNOgo setzt Zeichen für ganz Fußballdeutschland

Ein Kommentar von Frank R. Duck

Wenn es noch eines Beweises bedurfte, wie nötig der Einsatz von viaNoGo für Schalke, für uns, aber auch für die anderen Fußballfreunde in ganz Deutschland, war, dann braucht man nur einen Blick in die Medienberichterstattung werfen.

ViaNoGo hier, da, dort – die kleine Gruppe hat einen Meilenstein gesetzt für eine Abkehr von dubiosen Internetplattformen als Kooperationspartner für Fußball-Vereine und überall in den Medien ist das Thema. Die Öffentlichkeit wurde und wird über ein sonst übliches Maß an Berichterstattung hinaus zum „viagogo Unternehmen“ informiert und damit konfrontiert, über deren Geschäfts-Gebaren und deren Folgen aufgeklärt. Diese Medien-Berichterstattung ist für mein Dafürhalten immens wichtig, um auch die Fußball Fans für die Problematik „Karten-Zweitmarkt-Anbieter und deren Geschäftspraktiken“zu sensibilisieren, die sich ansonsten kaum bis gar nicht um die Randthemen neben dem Fußballspiel an sich interessieren.

Auf Schalke 04 bezogen:
Am Anfang haben alle maßgeblichen Gremien des S04 wohl an eines der üblichen Strohfeuer einer verschwindend geringen Anzahl Fans geglaubt, die ihren Missmut zu einer vereinspolitischen Entscheidung kundtut und welche man seitens des Vereins sicher mit ein paar wohl wollenden Worten, ein paar netten Gesten und Beigabe von Leckerli an die mosernde Minderheit genauso schnell wieder verstummen lässt wie sie aufgekommen ist und das, ohne das die Öffentlichkeit groß davon Notiz genommen hätte.

Wir wissen spätestens seit zurück liegendem Montag, wie viel Notiz die Öffentlichkeit, die Medien, seit der JHV des FC Schalke 04 am 29.06.2013 an der „viagogo Geschichte“ und deren Auswirkungen auf die Schalke Fans, genommen hat.

Beinahe in jedem TV Sender Meldungen, in den Gazetten Berichte über das Ende der Zusammenarbeit Schalke – viagogo, Journalisten-Kommentare, Up-Dates, Stimmungsberichte.

Was viaNoGo am Ende geleistet hat kann man gar nicht ermessen. Wir dürfen nun hoffentlich alle, egal welche Farben wir tragen, noch lange davon profitieren, erleben, dass Fußball auch in Zeiten der stetigen Steigerung von Kommerzialisierung und Vermarktung im Profi-Fußball ein Stück weit bezahlbar (und das es ist für so Manchen heute schon nicht mehr, leider) bleibt, sich der Fußball nicht mit dubiosen und geldgierigen Internet-Anbieter verpartnert, um den eigenen Fans noch mehr Geld aus den eh schon arg geplünderten Taschen zu ziehen.

Danke via No Go und all den vielen kleinen und großen Helfern, Befürwortern und Unterstützern.

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