PRESSEMITTEILUNG viaNogo – 10. Mai 2013

Hiermit nehmen wir öffentlich Stellung zum Interview von Clemens Tönnies im Schalker Kreisel Nr. 21 zum Spiel Schalke gegen Stuttgart.

Im Schalker Kreisel stellte die Redaktion folgende Frage:

„Warum hat der Verein denn bislang nicht mit den Initiatoren der Kampagne „ViaNOgo“ gesprochen?“

Clemens Tönniesäußerte sich folgendermaßen:

„Dieser Vorwurf ärgert mich ungemein, denn er ist falsch. Um es klar zu sagen und jetzt endlich einmal richtig zu stellen: weil die Initiatoren dies bis jetzt nicht wollten ! Es gab durch unsere Fanabteilung zu jeder Zeit Kontakt zur Kampagne.

Immer wieder wurde dabei Gesprächsbereitschaft des Vorstands signalisiert, jedoch ist man lange Zeit nicht darauf eingegangen. Stattdessen haben die Mitglieder der Kampagne zwischenzeitlich einen Anwalt eingeschaltet – ist dies der öffentlich geforderte Dialog auf Augenhöhe?“

Wir, die Initiatoren der Aktion viaNOgo stellen hiermit klar, dass es wochen- und monatelang kein Angebot zu einem Gespräch seitens des Vereins bzw. der Fanabteilung gegeben hat. Erst am 6. Mai wurde uns durch Patrick Arnold, dem Fanbeauftragten des Vereins, via Mail signalisiert, dass der Vorstand gesprächsbereit sei. Das Gespräch soll jedoch erst nach Beendigung der Saison durchgeführt werden.

Die Aussage des Herrn Tönnies, dass immer wieder Gesprächsbereitschaft signalisiert wurde, ist somit schlicht und einfach gelogen.

Es ist richtig, dass wir am 06.03.2013 über einen Anwalt Clemens Tönnies aufgefordert haben, in seiner Aufgabe als Vorsitzender des Aufsichtsrates im Rahmen des Vertragsabschlusses mit dem Online-Ticketanbieter viagogo die Aktivitäten des Vorstands zu überprüfen.

Ein inhaltsleeres Antwortschreiben erreichte uns am 14.03.13. Mittlerweile ist der Ehrenrat des Vereins von uns informiert worden und wird sich nach eigener Aussage der Sache im Monat Mai annehmen.

Zu der Aussage des Herrn Tönnies bezüglich des Gesprächs mit den Bezirksleitern möchten wir festhalten, dass wir, nachdem wir es erfahren haben, Herrn Patrick Arnold, den Fanbeauftragten des Vereins, angesprochen haben. Ziel der Kontaktaufnahme war es, an dem geplanten Gespräch teilzunehmen. Dieses wurde uns seitens des Vorstandes verwehrt.

Von „Dialog auf Augenhöhe“ leider keine Spur. Anstatt mit uns in den Dialog zu treten, verjagt der Verein seine Mitglieder lieber vom Schalker Feld – mit Hilfe des Bremer Wachdienstes sowie der Polizei. Später wurden sogar Tagesstadionverbote verteilt und zwar beim Spiel gegen Hoffenheim.

Wir bedauern es sehr, dass die Mitglieder des Vereins über das Medium Schalker Kreisel mittels solcher Aussagen vielleicht ein falsches Bild von uns und der Aktion viaNOgo bekommen.

Unsere Vorgehensweise auf der JHV am 29.06.13 werden wir zeitnah kommunizieren, so das sich jedes Schalke Mitglied über die Homepage http://www.vianogo.de informieren kann.

Mit blauweißen Grüßen
Die kleine Gruppe 2.0

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